Neurologie


Die neurologische Abteilung der Brandenburgklinik ist personell und strukturell umfassend ausgestattet, um Patienten aller neurologischen und neurochirurgischen Diagnosengruppen auf modernstem rehabilitationsmedizinischem Niveau zu betreuen. Die Abteilung gliedert sich nach dem von der Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation vorgeschlagenen Phasenmodell in die Rehabilitationsphasen B, C und D. 

 

In der Phase B (Frührehabilitation) werden Menschen mit schwersten Schädigungen des Nervensystems aufgenommen. Sie sind meist bewußtseinsgemindert, benötigen die Vorhaltung intensivmedizinischer Überwachungsmöglichkeiten und sind häufig mit Trachealkanülen, Ernährungssonden und Blasenkathetern versorgt. Darüber hinaus bestehen häufig Lähmungen und Störungen der Sprache, des Sprechens oder des Schluckens. Für diese Menschen stehen an der Brandenburgklinik 102 Betten zur Verfügung. In 21 dieser Betten können auch Patienten aufgenommen werden, die noch der maschinellen Beatmung bedürfen. Bis zu drei dieser beatmeten Patienten können auch in Zusammenarbeit mit einer Dialysepraxis in der Brandenburgklinik dialysiert werden.


Betroffene gelangen in die Phase C (Postprimäre Phase) der neurologischen Rehabilitation, wenn diese intensivmedizinischen Überwachungsmöglichkeiten nicht mehr vorgehalten werden müssen, sie beginnend in Therapien mitarbeiten können und auch an Kleingruppentherapien teilnehmen können. In dieser Phase ist das Ziel, eine möglichst große Selbständigkeit in den Verrichtungen des täglichen Lebens zu erlangen. Die Phase C der Brandenburg Klinik verfügt über 139 Betten.


Liegt die Selbständigkeit im Alltag nahezu vor, es besteht aber noch ein Rehabilitationspotential, dessen Ausschöpfung die soziale oder berufliche Teilhabe verbessern würde, so ist eine Rehabilitation der Phase D (Anschlussheilbehandlung) sinnvoll. In der Brandenburg Klinik sind 148 Betten der Phase D vorhanden.