Psychosomatik


Die Hauptziele der stationären Rehabilitationsbehandlung in der Abteilung für Psychosomatik sind auf die Verbesserung der psychosomatischen Regulationsfähigkeit des Körpers, die Förderung von gesundheitsbewusstem Verhalten und die Förderung der Teilhabe am Leben in der Gesellschaft gerichtet. Die Beeinträchtigung der funktionalen Gesundheit der Patienten/innen wird dabei als Ergebnis einer negativen Wechselwirkung zwischen den Gesundheitsproblemen der Patienten/innen und ihren Umweltfaktoren verstanden. Vor diesem Hintergrund werden bei Beginn der Behandlung persönliche Rehabilitationsziele besprochen und vereinbart.

 

Für die Behandlung der Patienten/innen steht in der Abteilung ein breites Spektrum psychosomatischer Therapieformen zur Verfügung. Im Hinblick auf das jeweilige Störungsbild wird ein individueller Therapieplan erarbeitet. Das Therapiekonzept ist integrativ ausgerichtet und basiert auf einer psychodynamischen Grundorientierung. Die Therapie wird als kombinierte einzel- und gruppentherapeutische Behandlung durchgeführt.

 

Bei Bedarf werden bereits während der Behandlung weiterführende Wiedereingliederungsmaßnahmen im Sinne einer Nachsorge eingeleitet bzw. vermittelt.

 

Kostenträger der Behandlung können die Rentenversicherungen, die Krankenkassen, die Unfallversicherung und die Berufsgenossenschaft sein. Gefährdet die Erkrankung die berufliche Leistungsfähigkeit kann der Antrag zur stationären Rehabilitation gemäß SGB VI § 9 ff. beim Rentenversicherungsträger eingereicht werden. In anderen Fällen kann zur Verhütung von Krankheiten bzw. deren Verschlechterung gemäß SGB V § 40 die stationäre Rehabilitation bei der zuständigen Krankenkasse beantragt werden. Erfolgte eine gesundheitliche Schädigung im Rahmen der Berufsausübung, ist eine Kostenübernahme bei der zuständigen Berufsgenossenschaft oder bei der Unfallversicherung zu beantragen.